Hinter den Kulissen
Herzlich Willkommen auf unserer Internetseite. Unser kleines Rudel besteht aus dem Rüden Hintza, der Hündin Nubia, der Nachzuchthündin Shani und mir. Mein Name ist Sylvia. Wir leben in Datteln, eine Stadt im Kreis Recklinghausen, Land Nordrhein-Westfalen. In Datteln kreuzen sich vier Wasserstraßen ( Datteln-Hamm Kanal, Wesel-Datteln Kanal, Dortmund-Ems Kanal, Rhein-Herne Kanal) und machen die Stadt somit zum größten Kanalknotenpunkt in Europa.
Die Leidenschaft für die wunderbare Rasse Rhodesian Ridgeback entstand vor mehr als zehn Jahren beim Surfurlaub in Dänemark. Das Warten auf Wind versüßen wir uns mit einem ausgiebigen Strandspaziergang. Wir schlendern an der Nordsee entlang und sehen aus einiger Entfernung einen freilaufenden Hund, der sofort unsere Aufmerksamkeit erregt. Was für ein Anblick!!!! Eleganz gepaart mit Muskelkraft, ansprechende Größe, Schnelligkeit, Wendigkeit und sehr dichtes kurzes Fell beeindrucken uns derart, dass wir sogleich rätseln, welche verschiedenen Hunderassen in diesem so ursprünglich anmutenden Hund stecken. Unsere Neugier lässt uns den Besitzer auf seinen "Mischling" ansprechen. Uuuupsss, da wird aber jemand "böse" und erklärt uns Ignoranten, dass es sich um einen aus Afrika importierten sehr teueren Rassehund handelt. Seine Stimme überschlägt sich, und wir können bis auf den Namensbestandteil Rhodesian nichts an Informationen mit nach Hause nehmen. Dabei wollen wir niemanden beleidigen sondern können uns nur nicht vorstellen, dass eine Hunderasse so viele wunderbare Charakteristika vereint. Außerdem ist der Ridgeback - wie wir ja mittlerweile "gelernt" haben -, ein südafrikanischer Jagdhund, der aus einer Vielzahl importierter sowie einheimischer Hunde entstanden ist. Wir lagen mit dem Begriff Mischling also gar nicht so daneben.Zurück in Deutschland erfahren wir über einen Hundekenner im Bekanntenkreis schnell den vollständigen Rassenamen und leihen uns "tonnenschwere" Atlanten, um alles über diese Rasse zu "verschlingen". Leider müssen wir uns noch ein paar Jahre gedulden, denn die Lebensumstände bieten keine Möglichkeit, einen Hund zu adoptieren. 1998 ist es endlich so weit: Wir wohnen in unserem eigenen Haus mit großem Garten und einer von uns beiden hat die Möglichkeit, sich seine Arbeitszeit frei einzuteilen. Dann geht es auf zur Zuchtschau nach Dortmund. Wir warten gespannt auf die Vorstellung der Ridgebacks unter dem Motto "welcher Hund passt zu mir", reden mit allen möglichen Leuten an den Vereinsständen und haben das Glück auch auf Ridgeback-Besitzer mit Hunden zu treffen, die uns bereitwillig alle möglichen Fragen beantworten.
Wir kaufen uns auf Empfehlung das Buch von J. H. Eberhardt und wissen nach der Lektüre, dass wir uns instinktiv für den "richtigen" Hund entschieden haben. Neben dem athletischen Aussehen hat uns das würdevolle, selbstbewusste und Fremden gegenüber distanzierte Auftreten fasziniert. Wie finden wir jetzt einen Züchter, der zum einen unserem Erwartungsniveau (Lebensumstände, -einstellung) entspricht und zum anderen Welpen züchtet, die uns vom Wesen und vom Äußeren gefallen. Mit Hilfe der im Anhang des o. a. Buches aufgeführten Anschriften landen wir bei der Suche nach Zuchtstätten in unserer räumlichen Nähe zufällig bei der Geschäftsstelle der DZRR. Ich führe ein sehr langes Telefonat mit Herrn Schwarke - die "Chemie" stimmt auf Anhieb - und das Schicksal nimmt seinen Lauf...