Fit and Fun




Welpenkurs

 

Hintza hat den Kurs in einem Hundesportverein im DVG (Deutscher Verband der Gebrauchshundsportvereine) absolviert. Als Kursinhalte wurden vermittelt:

                   

(1)     Förderung des Sozialverhaltens

 

(2)    Förderung der Unbefangenheit

 

(3)    Förderung der Lernbereitschaft

 

(4)    Leinenführigkeit

 

(5)    Ausführung erster Hör- und Sichtzeichen

    • Kommen auf Ruf (zum Hundeführer, zum versteckten Hundeführer, aus einer Gruppe von spielenden Hunden zum Hundeführer)
    • Sitzübung (neben dem Hundeführer in der Grundstellung, auf kurze Entfernung "Sitz und Bleib")
    • Platzübung (neben dem Hundeführer in der Grundstellung, auf kurze Entfernung "Platz und Bleib")


Erziehungskurs

 

Im darauffolgenden Erziehungskurs wurden folgende Schwerpunktziele verfolgt:

 

(1)     Förderung des Sozialverhaltens

 

(2)    Förderung der Umweltverträglichkeit durch Wald- und Stadtspaziergänge

    • Sitz und Platz in der Öffentlichkeit
    • Neutrales Verhalten gegenüber Passanten und fremden Hunden
    • Leinenführigkeit bei Begegnungen mit Joggern, Fahrradfahrern, Rollstuhlfahrern

(3)    Förderung der Lernbereitschaft

 

(4)    Ausführung von Hör- und Sichtzeichen

    • Kommen auf Ruf (Festigung des Kommandos "Hier", Training des Vorsitzens, Abrufen des Hundes aus einer Gruppe von spielenden Hunden, Abrufen durch eine Gasse)
    • Leinenführigkeit (Festigung des Kommandos "Fuß", im Slalom um andere Kursteilnehmer,  in der Gruppe, Begrüßung mit Hund)
    • Sitzübung
    • Platzübung
    • Bleib


Fährtenseminar

 

Im März 2003 konnten wir glücklicherweise an einem Fährtenseminar über Fähr­ten für alle Prüfungsstufen im Sportbereich teilnehmen. Im Theorieteil wurde ver­mittelt wie eine Fährte entsteht, welche Bodenverhältnisse und Witterungsbedin­gungen sich auf die Halt­barkeit der Fährte auswirken und was bei der Auswahl des Fährtengeländes zu beachten ist. An-schließend wurde in einem praktischen Teil sehr anschaulich nicht nur das Verweisen von Gegenständen sondern auch das Legen von Fährten am Beispiel der teilnehmenden Hunde erläutert.


Hunderennen

 

Im Mai 2003 hat Hintza im Alter von einem Jahr an seinem ersten Hunderennen teilge­nommen. Gesucht wurde der schnellste Hund von Dorsten. Der MV Hunde­freunde Dorsten 77 war Ausrichter der Veranstaltung. Trotz schauerartiger Re­genfälle waren über 30 Hunde gemeldet. Eigentlich wollten wir nur als Zuschauer die Vereinskasse auffrischen und Bekannte treffen. Es war ja klar, dass ein Ridge­back auf kurzer Strecke gegen belgische Schäferhunde und andere kompakt gebaute Gebrauchshunderas­sen keine Chance hat. Wie heißt es doch so schön? Mitmachen ist alles. Gegen dieses Ar­gument konnten wir keine Einwände geltend machen und so wurde die Teilnehmerliste um Hintza erweitert. Es gab für jeden Hund 3 Starts. Al­ler Anfang ist schwer? Nicht immer, denn der erste Umlauf war der Beste. Er er­reichte auf einer Strecke von 50 Metern mit einer Zeit von 4,69 Sekunden doch wahrhaftig den 8. Platz in der Gruppe der Hunde über 40 cm und war insgesamt der schnellste aller an den Start gegangenen Ridgeback.




VDH-Begleithundeprüfung mit Verhaltenstest und Sachkundeprüfung für den Hundehalter (BH/VT)

Vor der Zulassung zur BH-Prüfung werden die gemeldeten Hunde einer Unbefan­gen­heitsprobe unterzogen, bei der auch die Identität der einzelnen Hunde durch Kontrolle der Tätowier- und/oder der Chip-Nummer überprüft wird. Wird die Un­befangenheits­probe nicht bestanden, ist der jeweilige Hund vom weiteren Prü­fungsverlauf auszuschlie­ßen. Die weiteren Bestandteile der BH sind:

 

(1)     Begleithundprüfung auf einem Übungsplatz

    • Leinenführigkeit (Hörzeichen "Fuß"): Gehen durch die Gruppe, Kehrtwendung  180°
    • Freifolgen (Hörzeichen "Fuß"):  Gehen durch die Gruppe, Kehrtwendung 180°, Schussabgabe
    • Sitzübung (Hörzeichen "Sitz") aus der Bewegung
    • Ablegen in Verbindung mit Herankommen (Hörzeichen "Platz", "Hier", "Fuß")
    • Ablegen des Hundes unter Ablenkung (Hörzeichen  "Platz",  "Sitz")
Hunde, die in diesem Prüfungsteil die erforderlichen 70 % der Punkte nicht erreichen, werden zum Verkehrsteil nicht zugelassen.


(2)    Prüfung im Verkehr

    • Begegnung mit Personengruppe
    • Begegnung mit Radfahrern
    • Begegnung mit Autos
    • Begegnung mit Joggern oder Inline Scatern
    • Begegnung mit anderen Hunden
    • Verhalten des kurzfristig im Verkehr angeleint allein gelassenen Hundes
    • Verhalten gegenüber Tieren
Der Hund hat sich in allen Situationen unbeeindruckt zu zeigen und sollte sich sowohl gegenüber Menschen als auch Tieren neutral verhalten. Personen dürfen nicht belästigt werden.

 

(3)  Fragenkatalog zum Sachkundenachweis

 

Der Katalog besteht aus den Teilen A bis E mit ca. 150 Fragen zu den Bereichen

    • Verhalten
    • Gesundheit
    • Recht
    • Allgemeines